Traditionelle chinesische Akupunktur kombiniert mit  Triggerpunktbehandlung


Kopfschmerzen und Schmerzen des Bewegungsapparates gehören zu den häufigsten Gesundheitsstörungen in der Bevölkerung. In Deutschland leiden 12 bis 15 Millionen Menschen an chronischen, länger andauernden oder wiederkehrenden Schmerzen. 


Traditionelle chinesische Akupunktur


Die immer mehr verbreitete und beliebte traditionelle Medizin ist eine seit jahrtausendalte Heilmethode aus China.
Die Akupunktur wird gerne  auch mit Behandlungsverfahren wie Moxibustion und Schröpfen kombiniert.
Genau beschriebene Punkte des Körpers, die sich auf sogenannten Meridianen (Energieflussbahnen) befinden, werden manuell aufgesucht und mit sterilen Nadeln in unterschiedlichen Stichtechniken stimuliert oder tonisiert.
Störung des menschlichen Körpers können durch dieses Verfahren gelöst und der Energiefluss wieder hergestellt werden.
Neben dem o.g. Effekt konnte nachgewiesen werden, dass die Ausschüttung von körpereigenen Schmerzmitteln (Endorphinen), Kortison und weiteren entzündungshemmenden Substanzen zunimmt.

Was genau sind Triggerpunkte?


Es handelt sich um kleine Entzündungsherde, die durch akute oder chronische Überlastung in einzelnen Fasern eines Muskels entstehen können. Die Folgen sind Entzündungsreize an Nervenendigungen tief im Muskel.

Durch eine Umschaltung im Rückenmark wird der Schmerz von den Patienten/-innen in der Regel nicht im betroffenen Muskel selbst, sondern mehr oder weniger weit entfernt empfunden. Dieses Phänomen heißt in der Wissenschaft 
„muskulärer Übertragungsschmerz“ - es ist quasi der Schlüssel zum Verständnis der 
Triggerpunkt-Medizin.

Da der Mensch über 400 Muskeln hat, können Triggerpunkte für viele, der uns bekannten Schmerzen allein oder zum Teil verantwortlich sein.

So sind zum Beispiel oft Triggerpunkte im Schulterblattmuskel für Schmerzen in Ellenbogen, Handgelenk und Hand verantwortlich. Schmerzen unter dem Fuß, in der Ferse und im Knie können durch Triggerpunkte in der Wadenmuskulatur hervorgerufen werden. Bei Kopfschmerzen und Migräne finden sich in vielen Fällen ursächliche Triggerpunkte in den seitlichen Halsmuskeln sowie in den Muskeln der Nacken-Schulter-Region.

Indikationen:

Kopfschmerzen und Migräne
Gesichts- und Zahnschmerzen
Nacken-Schulter-Arm-Probleme
Schulter(gelenk)schmerzen
Tennis- und Golferellenbogen
Daumen- und Fingerschmerzen
Rücken- und Gesäßschmerzen
„Ischias“ und „Bandscheibenprobleme“
Arthrose und Gelenkblockierung
Hüftgelenks- und Leistenschmerz
Knie- und Meniskusprobleme
Schmerzen in den Beinen
Schmerzhafte Wadenkrämpfe
Schmerzen der Ferse und Achillessehne
Fuß- und Zehenschmerzen
Fibromyalgie 
Schmerzen nach Unfällen


Je nach Krankheitsbild werden ca. 10-15 Akupunkturbehandlungen geplant, die entweder liegend oder sitzend durchgeführt werden.
Nachdem die Akupunkturnadeln gesetzt wurden, verweilt der Patient/in noch ca. 30 min. in einem angenehm temperierten Raum.